WORPSWEDER KüNSTLER UND DER NATIONALSOZIALISMUS

Vortragsveranstaltung
der Gemeinde Worpswede und der
Heinrich-Vogeler-Gesellschaft Verein Barkenhoff Worpswede e.V.

 

Samstag, 15. November 2014
11:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Ratsdiele Rathaus Worpswede

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

in diesem Jahr hat Worpswede mit zahlreichen Festen und Veranstaltungen seines 125-jährigen Jubiläums als Künstlerkolonie gedacht. Ein besonderer Höhepunkt der Aktivitäten war die große Ausstellung Mythos und Moderne, die einen Blick auf die umfangreiche künstlerische Geschichte des Ortes präsentierte.

Im Rahmen dieser Ausstellung wurde auch die Zeit zwischen den Jahren 1918 und 1945 und damit auch die Zeit des Nationalsozialismus bearbeitet. Dieses Ausstellungskonzept, das unter anderem die Künstler Fritz Mackensen, Heinrich Vogeler und Bernhard Hoetger in den Mittelpunkt stellte, ist Ausgangspunkt der Vorträge.

Wir wollen mit unserer Veranstaltung, ausgehend von der Jubiläumsausstellung, die begonnene Diskussion über die Künstler und den Nationalsozialismus fortsetzen.

Als Einführung wird der bekannte Historiker Prof. Dr. Hans-Ulrich Thamer eine Einführung in die nationalsozialistische Kunstideologie und Kunstpolitik geben. Im Anschluss an einen kleinen Mittagsimbiss wird sich der Kunsthistoriker Dr. Frank Laukötter mit Bernhard Hoetger und dem für Worpswede wichtigen Ludwig Roselius beschäftigen. Über die in der Jubiläumsausstellung gezeigte Gegenüberstellung der beiden Künstler Fritz Mackensen und Heinrich Vogeler wird der Kurator der Ausstellung, Björn Herrmann, referieren. Mit einer Podiumsdiskussion über Fragen der weiteren Aufarbeitung des Nationalsozialimus in Worpswede wird die Veranstaltung enden.

Dazu laden wir Sie herzlich ein!

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Schwenke
– Bürgermeister –
Burckhard Rehage
– Vorsitzender –
Heinrich-Vogeler-Gesellschaft
Verein Barkenhoff Worpswede e.V.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei!

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