CHRONIK DER HEINRICH-VOGELER-GESELLSCHAFT

 

»14. Februar 1975
Um den ruinösen Barkenhoff, Heinrich Vogelers ehemalige Wirkungsstätte, wieder einem Zweck zuzuführen, gründeten am 14. Februar im Hoetger-Bau Café Worpswede (Café Verrückt) den Verein Barkenhoff Worpswede: Karl Elze, Peter Elze, Reinhard Elze, Dr. Ulrich Graf, Jens Hager van der Laan, Hans Hubert, Wilhelm Liebtrau, Ernstheinrich Meyer-Stiens, Hans Georg Müller, Fritz Netzel, Dr. Ingrid Nicolai, Dr. Detlef Pawelek, Rolf Pawelek, Bürgermeister Albert Reiners, Werner Rohde, Walter Schnepel, Bettina Müller-Vogeler, Carl-Eduard Vogeler und Frau.
Vorsitzender bis 1981 ist Rolf Pawelek.
21. März 1981
Jahreshauptversammlung
Kritik an der Raumnutzung und der Unterbringung des Worpsweder Archivs,
Aufforderung an die Mitglieder – nachdem die einst gesteckten Ziele erreicht seien – Umsetzung der Ziele nun in erkennbare Tätigkeiten, jedes Mitglied möge aktiv werden.
10. Oktober 1981
Einweihung des Barkenhoff mit Vogeler-Ausstellung
3. April 1982
Jahreshauptversammlung, geplant: im Juli – Aug. Leberecht-Migge-Schau der Gesamthochschule Kassel im Barkenhoff. Ausstellung Russland-Zeichnungen Vogelers. Fernsehfilm Vogeler (DDR) erworben.
Der Verein Barkenhoff Worpswede e.V. bringt seinen Anteil in die Barkenhoff-Stiftung ein.
17. Mai 1982
Anfang/Mitte der 80er-Jahre: Intensive Bemühungen um die Renovierung des Barkenhoff, insbesondere um die Pflege der Außenanlage.
Angestrebt: Regelmäßige Öffnungszeiten des Barkenhoff mit Ausstellung von Vogeler-Werken.
28. September 1982
Gesprächsrunde Zeitgenossen Vogelers berichten mit Hans Alfken und Ella Ehlers. 1981 /1982 erste Stipendiaten auf dem Barkenhoff.
bis 28. November 1982
Barkenhoff-Ausstellung Otto Ubbelohde und Worpswede.
24. Oktober 1982
Gesprächsrunde Zeitgenossen Vogelers berichten mit Karl Lang und Marie Hundt.
2. Februar 1983
Im Hauptraum des Barkenhoff soll künftig eine ständige Dokumentation über Heinrich Vogeler und den Barkenhoff zu sehen sein.
12. März 1983
Jahreshauptversammlung (Bahnhof Worpswede) mit Vortrag von Prof. Dr. Günter Busch (Kunsthalle Bremen): Entartete Kunst – Geschichte und Moral.
14. März 1983
Ausstellung mit Kriegszeichnungen Heinrich Vogelers.
24. März 1983
Das Kuratorium der Barkenhoff-Stiftung überträgt dem Verein den Auftrag, ein zukunftweisendes Nutzungskonzept unter dem Stichwort Entwicklung des Barkenhoffs zu einem kulturellen Zentrum zu erarbeiten.
21. Mai 1983
Pflanzaktion des Barkenhoff-Vereins im Barkenhoff-Garten.
Symbolisch werden am Barkenhoff Linden, Birken, Kletterrosen und Rhododendron unter fachkundiger Leitung gepflanzt.
15. Juni 1983
Der Verein kauft für das Archiv den Film Heinrich Vogeler – Lebensbilder (von Georg Bühren),
der Verein hat von Karl Lang einen Schreibtisch erhalten, den dieser von Vogeler geschenkt bekommen hat.
23. November 1983
Vortrag von Prof. Müller-Menckens zur baulichen Fortentwicklung auf dem Barkenhoff.
Ende 1983
Rundbrief (als Nullnummer), Themen:
Künstlerförderung, Kunstpädagogik, Kunstvermittlung; Nachlasspflege des Vogeler-Werkes,
Worpsweder Archiv – Politische Ethik und Friedenspädagogik in Fortführung der Intentionen Vogelers, wissenschaftl.- kritische Forschung; Ost-West-Begegnungen zur Völkerverständigung; Alternative Lebensformen, Umwelt- und Naturschutz, Garten; Architektur und Raumgestaltung Vogelers, Liegenschaften.
Der Vorstand hat eine umfassende Reinigung des Teichbereichs, die Installierung einer Wegbeleuchtung sowie eine Reihe von Anpflanzungen (Linden, Birken, Rhododendron, Rosen) veranlasst und finanziert.
17. März 1984
Jahreshauptversammlung (Bahnhof Worpswede) mit Vortrag: Prof. Müller-Menckens erläutert seine Vorstellungen für eine räumliche Weiterentwicklung des Barkenhoff.
11. – 13. Mai 1984
1. Heinrich-Vogeler-Symposium: Auf der Suche nach dem neuen Menschen – Heinrich Vogelers Utopie einer neuen Gesellschaft (Niels-Stensen-Haus, Lilienthal)
Tagungsleitung: Ernstheinrich Meyer-Stiens (Worpswede), Bernhard Buttjer (Niels-Stensen-Haus). Ernstheinrich Meyer-Stiens/B. Buttjer: Der sogenannte Neue Mensch – Fragen, Probleme, Anstöße. Dr. Gottfried Küenzlen: Revolution und neuer Mensch. Dr. Dietger Pforte: Ein Steinbruch der Ideen – Heinrich Vogelers Bild vom neuen Menschen und von der neuen Gesellschaft.
16. März 1985
Jahreshauptversammlung (Bahnhof Worpswede), Referat von Bernd Stenzig: Kontinuität und Wandel bei Heinrich Vogeler.
6. Juli1985
Mitgliederversammlung (Bahnhof Worpswede), Vortrag von Prof. Dr. Detlef Hoffmann, Oldenburg:
Landschaftsbilder, Landschaftswahrnehmung, Landschaftszerstörung.
6. Dezember 1985
Vortrag (Worpsweder Bahnhof) von Siegfried Hummel (Kulturreferent der Stadt Osnabrück):
Alternative Kultur heute – Schlagwort oder Chance?
28. Februar 1986
Vortrag im Worpsweder Bahnhof, Hans-Wilhelm Sotrop (BBK) zum Thema Kunst- und Künstlerförderung.
22. August 1986
Der Verein erwirbt vier von Heinrich Vogeler entworfene Wandleuchter.
21. September 1986
Der Vorstand erörtert einen Raumplan für die Zeit nach dem Bau des Waschhauses, die Vorschläge werden dem Kuratorium unterbreitet.
Mitgliederversammlung, Beschluss: Namensänderung in
Heinrich-Vogeler-Gesellschaft, Verein Barkenhoff Worpswede e.V.
Der Sitz des Vereins wird von Bremen nach Worpswede verlegt.
Vortrag von Dr. Robert Schütze über die Architektur Heinrich Vogelers.
Vortrag von Werner Hohmann zur antifaschistischen Tätigkeit Vogelers in der Sowjetunion.
10. April 1987
Barkenhoff-Ausstellung Fantastische Fahrten, Heinrich Vogeler.
22. April 1987
Jahreshauptversammlung (Niels-Stensen-Haus, Lilienthal): Informationen zu Plänen 100 Jahre Künstlerkolonie Worpswede 1989.
22. – 24. Mai 1987
2. Heinrich-Vogeler-Symposium »Das Schöpferische im Menschen wecken – Pädagogik und Pädagogen auf Heinrich Vogelers Barkenhoff« (Niels-Stensen-Haus, Lilienthal)
Tagungsleitung: Ernstheinrich Meyer-Stiens (Worpswede), Bernd Buttjer (Niels-Stensen-Haus). Prof. Dr. Salzmann: Der Gedanke der Arbeitsschule in der deutschen Pädagogik. Prof. Dr. Schiff: Die Arbeitsschule in der frühsowjetischen Pädagogik 1917 – 1930. Prof. Dr. Günther: Zur Rezeption der Reformpädagogik in der Pädagogik der DDR – Anmerkungen zur Erziehung zum Neuen Menschen. Peter Elze: Pädagogik und Pädagogen auf dem Barkenhoff – Dokumente und Materialien (zur Eröffnung der Sonderausstellung auf dem Barkenhoff). Werner Hohmann: Pädagogische Gedanken auf dem Barkenhoff – aus Heinrich Vogelers Selbstzeugnissen. Diskussion: Das Schöpferische im Menschen wecken – Vogelers pädagogische Ansätze aus heutiger Sicht.
13. Oktober 1987
Benefizkonzert der HVG (Gemeindesaal der Ev.-luth. Kirche) mit dem Pianisten
Gottfried Herbst (München) – der Erlös des Abends soll von der HVG für die Anschaffung eines Klaviers/Flügels auf dem Barkenhoff verwendet werden
19. November 1987
Das rekonstruierte (ehemalige) Waschhaus ist fertiggestellt (Atelier für Stipendiaten/Hausmeisterwohnung/Archiv).
Feierstunde mit dem Niedersächsischen Minister für Wissenschaft und Kunst, Dr. Johann-Tönjes Cassens. Aufbau- und Ausbaumaßnahmen bis auf die Außenanlagen gelten als abgeschlossen.
12. Juni 1988
Jahreshauptversammlung, Vortrag von Dr. Ulrich K. Linse: Heinrich Vogeler und die antistädtischen Bewegungen der Weimarer Zeit (Niels-Stensen-Haus, Lilienthal).
September 1988 
Werner Hohmann in Kornejewka/Kasachstan. 1989: 100 Jahre Künstlerkolonie Worpswede
Worpswede bietet für das ganze Jubiläumsjahr ein umfangreiches Programm, auf dem Barkenhoff:
27. Januar – 2. April 1989
Worpswede intern – Künstlerkolonie Worpswede in den Veröffentlichungen,
7. April – 20. Juli 1989
Meine ganze Seele wohnt hier – Heinrich Vogeler und der Barkenhoff
29. Juli – 8. November 1989
Die große Retrospektive Worpswede – Moskau – Das Werk Heinrich Vogelers
– davon Worpswede bis 1923 auf dem Barkenhoff und
Sowjetunion bis 1942 in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel.
29. April 1989
Aufruf des Vorstandes an die Mitglieder, auf dem Barkenhoff an Wochenenden die Aufsicht mitzuübernehmen. Anlass sind Gemäldediebstähle im Barkenhoff/Haus im Schluh.
Frühjahr 1989
Erster Rundbrief an die Mitglieder:
mit Bericht von Hohmanns Kasachstan-Reise, Artikel von Christine Hoffmeister, Zeitungsartikel zu 100 Jahre Künstlerkolonie, Buchneuerscheinungen über Heinrich Vogeler und Worpswede.
10. Juni 1989
Jahreshauptversammlung: Aussprache über den Barkenhoff-Garten, durch Baustein-Verkauf und Mitgliederwerbung soll das Vereinsvermögen erhöht werden, Hohmann berichtet von
seiner Kasachstan-Reise.
22. – 24. September 1989
3. Heinrich-Vogeler-Symposium  »Der Weg eines Künstlers: Worpswede – Moskau – Kasachstan«
(Niels-Stensen-Haus, Lilienthal)
Tagungsleitung: Ernstheinrich Meyer-Stiens und Burckhard Rehage. Dr. Bernd Stenzig: Heinrich Vogeler – Grundlinie in Leben und Werk. Dr. Bernd Küster: Heinrich Vogeler und sein Frühwerk – Die Ideenwelt eines Jugendstilkünstlers. Dr. Christine Hoffmeister: Heinrich Vogeler und sein Spätwerk – Spurensuche in Vogelers Leben und Werk in der Sowjetunion. Prof. Dr. Martin Damus: Vom Anspruch des Künstlers und von Ansprüchen der Politik – Politisches Engagement bei Heinrich Vogeler.
Weitere Teilnehmer an der Forumsdiskussion Kunst und Politik – Sendung oder Auftrag: Egbert Verbeek (Maler, Bonn) und Prof. Dr. Jan Vogeler (?), Gespräch mit den Autoren des in der DDR entstandenden Vogeler-Films, Dr. Eduard Schreiber und Maja Ulbrich. 
18. März 1990 
Jahreshauptversammlung (Rathaus Worpswede), Vortrag von Dr. Bernd Küster über Verbindungen zwischen den Impressionisten und einzelnen Werken Heinrich Vogelers.
Die HVG hat eine Vogeler-Deckenlampe erworben, die im Barkenhoff einen Platz finden soll.
7. Juli 1990
Mitgliederversammlung (Worpsweder Rathaus):
Lotte Loebinger (DDR) liest auf Einladung der HVG aus Tagebüchern von Käthe Kollwitz und Gedichte von Bert Brecht.
25. Juli 1990
Satzungsänderung: Die Mitgliederversammlung findet jährlich im ersten Halbjahr eines Jahres statt.
14. Februar 1991
Lew Kopelew besucht den Barkenhoff und liest und referiert im Kreishaus Osterholz auf Einladung der HVG.
23. April 1991
Prof. Jan Vogeler referiert (im Worpsweder Rathaus) über die Umgestaltung der Sowjetunion in ein parlamentarisches und marktwirtschaftliches System.
Mai 1991
Perspektiven der HVG – Thesen des Vorstandes werden zur Diskussion gestellt:
Grundlagen aller Überlegungen müssen die in der Satzung niedergelegten Ziele der HVG sein – Intensivierung der Unterstützung des Worpsweder Archivs,
weiterhin Angebote von Vorträgen und Veranstaltungen, die sich mit Leben und Werk H.V.s ausinandersetzen,
Fortsetzung der Symposien,
Förderung, Anregung von wissenschaftliche Arbeiten im Sinne der Satzung,
Organisation von Reisen zu Orten, die mit Leben und Werk Hinrich Vogelers in Verbindung stehen, Intensivierung der Kontakte zu anderen Gesellschaften und Vereinigungen (Modersohn, Overbeck, Radziwill).
1. Juni 1991
Jahreshauptversammlung (Rathaus Worpswede), Vortrag: Dr. Christine Hoffmeister berichtet über ihre jüngsten Forschungen zu Heinrich Vogeler.
16. November 1991
Rote-Hilfe-Ausstellung auf dem Barkenhoff, Gesprächsrunde mit ehemaligen Rote-Hilfe-Kindern am 17. November 1991.
Die HVG betreut die Gäste: ehemalige Rote-Hilfe-Kinder aus Chemnitz und aus dem ehemaligen Ost-Berlin.
April 1992
Ausstellung in der Kreissparkasse Osterholz-Scharmbeck Heinrich Vogelers Reiseskizzen-Album aus der Sowjetunion 1926 – 1939 initiiert von Dr. Wolfgang Kaufmann.
25. März 1992
Werner Hohmann gestorben.
9. – 16. Juni 1992
Reise nach Karaganda (initiiert von Dr. Wolfgang Kaufmann).
14. Juni 1992
Gedenkabend zum 50. Todestag Heinrich Vogelers im Worpsweder Rathaus.
1992
Gedenktafeln an Vogelers letzten Lebensstationen angebracht (Kornejewka und Krankenstation Choroschewskojes).
21. Juni 1992
Jahreshauptversammlung, Diskussion um das Forschungsmaterial des verstorbenen Werner Hohmann. 26./27. September 1992
4. Heinrich-Vogeler-Symposium Symbolismus und Jugendstil im Werk Heinrich Vogelers
(Niels-Stensen-Haus, Lilienthal) mit Besichtigung der Güldenkammer, Tagungsleitung: Ernstheinrich Meyer-Stiens, Burckhard Rehage. Prof. Dr. H.H. Hofstätter: Symbolismus und Jugendstil – Begriffe und Bedeutungen. Prof. Dr. H.H. Hofstätter: Stilmittel und Bildinhalte bei Heinrich Vogeler im Kontext zeitlicher Vorstellungen. Prof. Dr. H.H. Hofstätter: Kurze Übersicht über symbolistische Bildthemen, die für H. Vogeler ohne Bedeutung sind, das Gesamtbild symbolistischer Kunst aber mitbestimmen. Film des Bayerischen Fernsehens von Sybil Wagener: Blickverzerrung – Die Ideologisierung der Kunst am Beispiel H. Vogelers. Theo Neteler: Stationen im Schaffen des Buchkünstlers H. Vogeler. Besichtigung der Güldenkammer im Bremer Rathaus.
Februar 1993
Arbeitsgemeinschaft der Künstlergesellschaften gegründet: Otto-Modersohn-Gesellschaft, Overbeck-Gesellschaft, Franz-Radziwill-Gesellschaft und HVG (Idee: u. a. gemeinsame Ausstellungen/Projekte).
14. März – 29. August 1993
Barkenhoff-Ausstellung Reisebilder aus der Sowjetunion (Gemälde, Aquarelle, graphische Arbeiten Heinrich Vogelers – Leihgaben der Staatlichen Museen zu Berlin)  Eröffnung durch Dr. Christine Hoffmeister (Berlin) und Peter Elze (Worpsweder Archiv).
29. April 1993
Dokumentation der ersten vier Symposien erschienen: Träume – Wege – Irrwege.
22. Mai 1993
Jahreshauptversammlung (Gäste: Prof. Jan Vogeler, Christian Modersohn), anschließend Treffen mit Prof. Jan Vogeler im Haus im Schluh.
10. Juni 1993
Vortrag von Prof. Jan Vogeler in Osterholz-Scharmbeck: Von der Notwendigkeit einer neuen Ethik – Die verlorengegangene Barmherzigkeit und die Folgen für die moderne Gesellschaft in Ost und West.
16. September 1993
Hilde Domin liest aus ihren Werken im Worpsweder Rathaus.
22. Oktober 1993
Freundeskreis Haus im Schluh gegründet.
Zeitzeugen Heinrich Vogelers berichten (im Barkenhoff): Gabriele Stammberger –
Gabriele Stammberger – 1932 – 1954 in Moskau und Fergana. Meine Begnungen mit Heinrich Vogeler während des Exils.
10. November 1993
Vortrag von Prof. Jan Vogeler Russland nach dem Putsch (im Worpsweder Rathaus).
2. Januar 1994
Hans Alfken gestorben.
5. Februar 1994
Für die Errichtung eines Holzkreuzes auf dem Friedhof von Budjonny 150,– DM gestiftet.
25. Juni 1994
Jahreshauptversammlung (Rathaus Worpswede)
Am Abend Kamingespräch im Haus im Schluh.
5. November 1994
Referat von Reinhard Müller: Emigrantenschicksale in Moskau – Neuigkeiten aus den Archiven, (Rathaus Worpswede).
5. Januar – 2. Februar 1995
Ausstellung zum Grafischen Werk Heinrich Vogelers in der Overbeck-Gesellschaft, Bremen-Vegesack
(Eröffnung durch Ernstheinrich Meyer-Stiens),
Vogeler-Ausstellung im Puschkin-Museum Moskau.
28. Mai – 3. Juni 1995
Seminar/Studienreise: Der Berg der Wahrheit – Monte Veritá,
u. a. Gespräch mit Peter Jordi in Fontana Martina.
Veranstaltung mit Arbeit und Leben, Detmold.
19. – 23. Juni 1995
Seminar des Freundeskreises Haus im Schluh und des Niels-Stensen-Hauses, Lilienthal: Gelebte Träume 
in schwierigen Zeiten – Worpswede und Moskau – Martha und Heinrich Vogeler 1920 –1945
.
Juni – 8. Oktober 1995
Ausstellung in der Böttcherstraße in Bremen mit Bildern von Mackensen, Modersohn, Overbeck und Vogeler
Der Durchbruch – Worpsweder Maler in Bremen und im Münchner Glaspalast 1895.
Die Ausstellung ist das erste Gemeinschaftswerk der Arbeitsgemeinschaft Alte Worpsweder Maler. Sie wird anschließend im Von-der-Heydt-Museum in Wuppertal gezeigt.
Juni 1995
Jahreshauptversammlung (Rathaus Worpswede) mit Schriftstellerlesung Kurt Drawert:
Fremd im eigenen Land? Wenn Schriftsteller zur inneren und äußeren Emigration gezwungen werden.
In der Hufeisensiedlung Berlin-Britz wird eine Vogeler-Gendenktafel enthüllt, Vogeler-Ausstellung in Neukölln (zusammengestellt von Dr. Karl-Robert Schütze).
22. Juli 1995
Ausstellungseröffnung Nacht und Dämmerung in der Kunsthalle Netzel (Gemeinschaftswerk der Arbeitsgemeinschaft Alte Worpsweder Maler).
1.–3. September 1995
5. Heinrich-Vogeler-Symposium:
Deutsche Emigranten in Moskau – ihr Leben und Schicksal (Niels-Stensen-Haus, Lilienthal)
Tagungsleitung: Ernstheinrich Meyer-Stiens (Worpswede), Burckhard Rehage (Niels-Stensen-Haus). Reinhard Müller: Exilforschung – Gegenstand und Inhalt. Prof. Hermann Weber: Historische Fakten zur politischen Lage im Moskau der 30er Jahre. Prof. Hermann Weber: Die Lebenswege einiger prominenter deutscher Emigranten – Weiße Flecken in der Geschichte, NKWD-Akten, Weggefährten Voglers (Zenzl Mühsam, Gustav Regler, Erich Weinert, Theodor Plievier u.a.). Carola Tischler: Die Aufgabe der MOPR für die Emigranten. Vogeler und die MOPR. Dr. Ulla Plener: Helmut Schinkel – vom Barkenhoff über Berlin nach Moskau – Sein Ende in Stalins Lager. Natalja Mussienko: Kinder im Exil – Jugendliche der Karl-Liebknecht-Schule in Moskau während der stalinistischen Säuberungen. Prof. Dr. Jan Vogeler, Prof. Wolfgang Leonhard, Dr. Markus Wolf: Mein Leben und Erfahrungen in der Emigration in der UdSSR – Kurzreferate von Zeitzeugen über das Leben von Emigranten und Begegnungen mit Heinrich Vogeler. Podiumsdiskussion mit Prof. Wolfgang Leonhard, Reinhard Müller, Prof. Dr. Jan Vogeler, Prof. Dr. Hermann Weber, Markus Wolf (Moderation Ernstheinrich Meyer-Stiens): Leben im Exil – Bedingungen, Erfahrungen, Erkenntnisse und historische Wertung.
2. März 1996
Siegfried Bresler stellt im Haus im Schluh seine Vogeler-Biografie (rororo-Monographie) vor.
1. Mai 1996
Frühlingsweisen und Kampflieder am Tag der Arbeit mit drei Chören auf dem Barkenhoff.
1. Juni 1996
Jahreshauptversammlung (Philine-Vogeler-Haus)
Am Abend: Markus Wolf im Worpsweder Rathaus über Geheimnisse (nicht nur) der russischen Küche.
9. November 1996
Vortrag (Worpsweder Rathaus) von Dr. Ulla Plener Helmut Schinkel – Zwischen Barkenhoff und Stalins Lager
Dezember 1997
Dokumentarband über das 5. Heinrich-Vogeler-Symposium erschienen: Opfer – wofür? Deutsche Emigranten in Moskau, ihr Leben und Schicksal. Heinrich Vogeler und seine Gesinnungsgenossen im Moskauer Exil.
5. März 1997
Vortrag (im Worpsweder Rathaus) von Ernstheinrich Meyer-Stiens: Opfer – wofür? … (s.o.).
1. Apr. – 12. Mai 1997
Heinrich Vogeler: Bilder aus dem Spätwerk, Ausstellung auf dem Barkenhoff.
16. Mai – 31. August 1997
Ausstellung Buchgraphik von Heinrich Vogeler auf dem Barkenhoff.
5. Sept.
– Ende November 1997
Ausstellung auf dem Barkenhoff Martel Schwichtenberg (Grafikerin aus dem künstlerischen  Umkreis von Vogeler und Hoetger).
7. Juni 1997
Jahreshauptversammlung (Rathaus Worpswede),
Vortrag von Rena Noltenius über ihre Arbeit an einem Vogeler-Gemäldekatalog. Frau Dr. Hulek als neue künstlerische Direktorin der Förderstätten Atelierhaus und Barkenhoff vorgestellt.
1. April – 12. Mai 1997
Das Spätwerk Heinrich Vogelers auf dem Barkenhoff.
13. Dezember 1997
– 24. Mai 1998
Ausstellungen zum 125. Geburtstag Heinrich Vogelers im Barkenhoff, in der Großen Kunstschau und im Haus im Schluh.
9. Mai 1998
Jahreshauptversammlung – Führung durch die Vogeler-Jugendstil-Ausstellung,
anschl. Versammlung im Gemeindehaus,
19. Juni 1998
Vortrag von Ilse Rohde Die neue Schule, die parteilose, klassenlose Gesellschaft – Der Mensch Heinrich Vogeler und seine Arbeitsschule Barkenhoff (Niels-Stensen-Haus, Lilienthal).
25. Oktober 1998
– 10. Januar 1999
Ausstellung in Hamm Heinrich Vogeler und der Jugendstil.
Ende Dezember 1998
Der Buchkünstler Heinrich Vogeler – Eine Bibliografie von Theo Neteler erscheint.
5. – 7. März 1999
6. Heinrich-Vogeler-Symposium … ob man das Gute, das Freie im Menschen wecken kann – sind Heinrich Vogelers Ideen zukunftsfähig? (Niels-Stensen-Haus, Lilienthal), 
Tagungsleitung: Ernstheinrich Meyer-Stiens (Worpswede), Burckhard Rehage (Niels-Stensen-Haus). Prof. Dr. Imanuel Geiß: Wie Geschichte aufarbeiten? Mechthild und Albrecht Reinhard: Wer sind die Täter? Wer die Opfer? Psychologische Anmerkungen zu politischen Gewaltverhältnissen. Dr. Reinhard Olschanski: Konflikt- und Feinbildkonstruktionen. Über Achtung und Mißachtung in der politischen Kontroverse. Ernstheinrich Meyer-Stiens, Siegfried Bresler: Kontinuität und Brüche – Scheitern und Aufbruch. Die Lebensidee Heinrich Vogelers. Prof. Dr. Jan Vogeler: Wir haben der Partei vertraut – trotzdem. Friedrich Schorlemmer: Leben im realen Sozialismus – Leben in der DDR. Prof. Dr. Peter Ehlen SJ: Heiligt der Zweck die Mittel? Ethische Anfragen an ein Denkmuster. Prof. Dr. Günter Brakelmann: Erlösung und Terror – Besinnung auf Gefahren säkularisierter Theologie. Podiumsdiskussion: Aus dieser Geschichte lernen? Ethik und Politik im 3. Jahrtausend.  –  Heinrich Vogeler und die Folgen.
Februar 1999
Planungen für Karaganda-Reise:
(Vogeler-Denkmal-Enthüllung), Ausstellungen in Karaganda und Worpswede, Einladung von kasachischen Künstlern und der Betreuerin der Vogeler-Gedenkstätte.
Juni 1999
Reise nach Kasachstan – Karaganda.
März 2000
Worpsweder Ratsdiele: Bericht der Reise nach Kasachstan.
Juni 1999
Jahreshauptversammlung, Vortrag von Dr. Udo Bartsch (Staatssekretär a. D.) Das Vermächtnis Heinrich Vogelers: Kulturförderung in Kasachstan.
1.– 4. Juni 2000
Studienfahrt Berlin Auf den Spuren Heinrich Vogelers in Berlin.
in Kooperation mit der Seniorenakademie Otto Brenner e.V. (Arbeit und Leben), Hannover.
3. Juni – 8. Oktober 2000
Ausstellungen Sehnsucht nach Landschaft?,
in Worpsweder Kunsthalle Netzel, im Barkenhoff, in der Großen Kunstschau, im Haus im Schluh und in den Künstlerhäusern Worpswede anlässlich der Expo 2000 in Hannover.
Mai 2000
Heinrich Vogeler. Die Gemälde – ein Werkkatalog
von Rena Noltenius erscheint.
2000
Heinrich Eduardowitsch – Archäologie eines Traumes,
Cosmos Factory-Theaterproduktion im Teufelsmoor und in Hildesheim
17. Juni 2000
Jahreshauptversammlung
Aufruf zu Spenden für die Schule in Kornejewka
5. Mai 2001
Festveranstaltung zum 25jährigen Bestehen der HVG
im Worpsweder Rathaus.
Begrüßung durch Ernstheinrich Meyer-Stiens, Grußworte von Landrat Ludwig Wätjen, Bürgermeister Johann Kück, Dr. Siewert (Vorsitzender des Barkenhoff-Kuratoriums) und Prof. Jan. Vogeler.
Festrede: Hans Koschnick (Bremer Bürgermeister a.D.).
30. Juni 2001
Jahreshauptversammlung
Dia-Vortrag von Ernstheinrich Meyer-Stiens mit Vogeler-Bildern aus dem Zweiten Weltkrieg und Zeichnungen (aus dem Kupferstichkabinett Berlin) als Vorbereitung für die geplante Berlin-Fahrt im Herbst.
Frau Beate C. Arnold stellt sich in der Versammlung als neue Leiterin des Archivs vor.
1. August 2001
Jan Vogeler ist jetzt Worpsweder Bürger.
Juni 2002
HVG im Internet
9. Juni – 16. Juni 2002
Kasachstan-Reise (am 14. Juni Kranzniederlegung am Gedenkkreuz auf dem Friedhof in Choroschewskoje, Heinrich-Vogeler-Schule in Kornejewka)
6. Juli 2002
Jahreshauptversammlung
Vortrag von Dr. Nils Aschenbeck In erster Linie Hausbau … Berichte von der Kasachstan-Reise
1. Februar 2003
Gabriele Stammberger hat der HVG zwei Vogeler-Werke vererbt: ein Aquarell (Tauben) sowie eine Buntstiftzeichnung (Moskau). Beide Blätter befinden sich als Dauerleihgabe im Barkenhoff-Archiv.
30. April 2003
Premiere im Bremer Schauspielhaus: Johann Kresnik Vogeler
14. Mai 2004
Heinrich Vogeler und die Kommunistische Partei Deutschlands (Opposition)
Seminartag (Niels-Stensen-Haus, Lilienthal) mit Prof. Dr. Weber.
1. – 3. Oktober 2004
7. Heinrich-Vogeler-Symposium. Brauchen wir Utopien? Heinrich Vogelers und Joseph Beuys’ politische Visionen für eine andere Gesellschaft (Niels-Stensen-Haus, Lilienthal).  
Tagungsleitung: Ernstheinrich Meyer-Stiens (Worpswede), Burckhard Rehage (Niels-Stensen-Haus). Ernstheinrich Meyer-Stiens: Plädoyer für einen in Misskredit geratenen Begriff – Eine Einführung. Dr. Christoph Lienkamp: Angesichts der Rede vom Ende der Utopie – Ein Versuch zur Rehabilitation des Utopischen in der Spätmoderne. Veit Loers: Die Rückkehr der Götter – der erweiterte Kunstbegriff bei Heinrich Vogeler, Ruldolf Steiner und Joseph Beuys. Johannes Stüttgen: Der neue, kreative Mensch … Workshops zu Aspekten der politischen Visionen von H. Vogeler und J. Beuys: Kreativität und Arbeit  (Gesprächspartner: Markus und Ina Landt, Künstler). Alternative Geldwirtschaft (Gesprächspartner: Manfred Steinbach). Gemeinschaften als Vorbild einer neuen Gesellschaft (Gesprächspartner: Pater Alfons Tony OSA, Augustinerorden). Erziehung: auf dem Weg zum kreativen Menschen (Gesprächspartner: Ulrich Bosse, Laborschule Bielefeld). Frieden – mehr als nur die Abwesenheit vom Krieg (Gesprächspartner Pastor Berthold Keunecke, Vorsitzener des Bundes für Soziale Verteidigung e.V., Minden). Prof. Dr. Jan Vogeler: Im Gespräch. Prof. Dr. Johano Strasser: Utopie und Freiheit. Über die Notwendigkeit, ins Offene zu denken. Podiumsdiskussion: Utopien – noch zeitgemäß?
12. Dezember 2004
Wiedereröffnung des sanierten Barkenhoff, Einweihung Heinrich-Vogeler-Museum.
23. Januar 2005
Jan Vogeler gestorben.
März 2005
Gabriele Stammberger gestorben.
Mai 2006
Das Buch Zwischen Gotik und Expressionismus-Debatte von Siegfried Bresler erscheint.
August 2006
Ministerpräsident Christian Wulf besucht den Barkenhoff.
26. August 2006
Außerordentl. Mitgliederversammlung
Satzungsänderung, § 6: Der/die Wissenschaftliche Leiter/in in der Barkenhoff-Stiftung Worpswede ist stimmberechtigtes, sogenanntes geborenes Mitglied des Vereinsvorstandes.
6. Oktober 2006
Prof. Dr. Hermann Weber und Gerda Weber stellen ihr Buch Leben nach dem Prinzip links vor (Niels-Stensen-Haus, Lilienthal).
20.-22. Oktober 2006
Die Friedrich-Wolf-Gesellschaft richtet ihre Jahrestagung und Symposium – das Symposium gemeinsam mit der HVG – aus: Das neue Leben beginnt – Lebensreform und Kunst aus dem Geist der konkreten Utopie (Niels-Stensen-Haus, Lilienthal), Leitung: Burckhard Rehage.
22. April – 24. Juni 2007
Ausstellung im Haus im Schluh zum Buch Neue Gedichte von Hertha Koenig mit Original-Grafiken und Buchkunst von Heinrich Vogeler, herausgegeben von Theo Neteler
1. Juli 2007 – 24. Februar 2008
Paula Modersohn-Becker Leben!
Ausstellungen im Barkenhoff, im Haus im Schluh und in Bremen in der Kunsthalle und Böttcherstraße
16. Juni 2007
Jahreshauptversammlung
Bernd Milla stellt sich als neuer Leiter der Worpsweder Künstlerhäuser vor.
Oktober 2007
Neue Satzung der Barkenhoff-Stiftung vorgestellt (Vorschlag des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst: Kuratorium / Stiftungsrat / Beirat / Vorstand)
Sommer 2007
Theaterprojekt Paula und Frida im Barkenhoff-Garten
20. November 2007
Lesung von Horst Breiter zum 100. Todestag von Paula Modersohn-Becker im Barkenhoff
Veranstaltung von HVG und Barkenhoff-Stiftung,
weitere Lesungen zum Paula Modersohn-Becker-Jahr am 6. Dez. 2007 und 14. Febr. 2008
14. Juni 2008
Jahreshauptversammlung (Rathaus Worpswede), Vortrag von Ulrich Schröder: Worpswede in den zwanziger Jahren – Die etwas andere Arbeiterbewegung.
Der Masterplan wird vorgestellt.
Neue Beitragsregelung
bis 31. August 2008
Ausstellung im Haus im Schluh:
100 Jahre Worpsweder Werkstätte – Heinrich Vogeler und die Gartenstadtbewegung.
12. Dezember 2008
– 15. Februar 2009
Barkenhoff-Ausstellung: Lisel Oppel im Barkenhoff
1. Mai – 2. August 2009
Ausstellung Richard Oelze Wenn auch von anderer Schönheit im Barkenhoff
im Rahmen Seelenland – Kunst und Glaube in Worpswede – eine Annäherung in vier Ausstellungen.
2. – 25. Juli 2009
Welt—Oelze
eine theatrale Installation rund um den Teich im Barkenhoff-Garten.
2. März 2009
Ein Neu-Auflage der Vogeler-Biografie von Siegfried Bresler erscheint im Schünemann-Verlag.
13. Juni 2009
Jahreshauptversammlung (Gemeindesaal), Vortrag von Dr. Christine Hoffmeister Die Briefe Heinrich Vogelers – wichtige Quellen für das Verständnis seines Lebens und Schaffens.
8. August 2009
Rosenfest auf dem Barkenhoff (gemeinsam veranstaltet von HVG und Barkenhoff-Stiftung Worpswede). Nov. 2009
Das Heinrich-Vogeler-Museum erhält neben elf weiteren Einrichtungen im Rahmen der Museumsregistrierung das Museums-Gütesiegel (Träger: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur/Museumsverband Niedersachsen und Bremen/Niedersächsische Sparkassenstiftung)
3. Dezmber 2009
Michael Hundt stellt sein Buch Die Rote Marie (1896-1984) im Barkenhoff vor.
19. Juni 2010
Jahreshauptversammlung (Barkenhoff),
Vortrag von Beate C. Arnold, Wissenschaftliche Leiterin der Barkenhoff-Stiftung Worpswede/Heinrich- Vogeler-Museum: … eine Orgie in Grün überschüttet mit Blumen … – Der Garten des Barkenhoff von 1895 bis heute
27. Juli – 21. August 2010
Theatersommer auf dem Barkenhoff Berge der Utopie – Künstler, Kolonien, Kommunen –
Aufbrüche zwischen Weyerberg und Monte Verità
.
12. September
– 5. Dezember 2010
Ausstellung auf dem Barkenhoff:
Jugendstil in Silber – Heinrich Vogeler und die Bremer Silberwarenmanufaktur Martin Heinrich Wilkens & Söhne
12. Dezember 2010
– 30. Januar 2011
Barkenhoff-Ausstellung Peter-Jörg Splettstößer (Sonderpreisträger des Paula Modersohn-Becker-Kunstpreises).
Mai 2011
Neuer Flyer der HVG
6. Juni 2011
Beginn der Remisen-Umbauarbeiten auf dem Barkenhoff
13. Juni 2011
Plattdeutscher Gottesdienst auf dem Barkenhoff, Unterstützung durch die HVG.
25. Juni 2011
Jahreshauptversammlung
Führung von Berit Müller:
Heinrich Vogeler als Architekt in Worpswede.
Satzungsänderung: Kündigungsfrist der Mitgliedschaft
14. August – 3. Oktober 2011
Barkenhoff-Ausstellung:
Terry Fox – Locus Solus.
1. Oktober 2011
Führung für die Mitglieder der HVG durch das neue Haus der Kunsthalle Bremen.
15. Oktober 2011 – 1. April 2012
Barkenhoff-Ausstellung Carl Meffert – Clément Moreau
Ausstellungsführungen von Horst-G. Vogeler (Fischerhude)
29. November 2011
Dieter Walter (Rechnungsführer der HVG) gestorben
24. Februar 2012
Vortrag von Dr. Norbert Stapper (Köln):
Rainer Maria Rilkes Christus-Visionen
(Niels-Stensen-Haus, Lilienthal)
26. Mai – 30. September 2012
Ausstellungen Heinrich Vogeler. Künstler, Träumer, Visionär
in den vier Museen des Worpsweder Museumsverbundes
28. Mai 2012
Plattdeutscher Gottesdienst auf dem Barkenhoff, Unterstützung durch die HVG.
14. Juli 2012
Vortragsveranstaltung (Barkenhoff) zu:
Heinrich Vogeler. Künstler, Träumer, Visionär
mit Cornelia Hagenah und Beate C. Arnold.
4. November 2012
– 27. Januar 2013
Ausstellungen Worpswede zeitgenössisch
(Worpsweder Museumsverbund)
22. November 2012
Ernstheinrich Meyer-Stiens gestorben.
3. April 2013
In der Zeitung Russland HEUTE erscheint ein zweiseitiger Vogeler-Artikel von Siegfried Bresler.
20.–21. April 2013
Exkursion der HVG zum Haus im Stryck (Willingen) und zur Margarethenhöhe in Essen.
Juni 2013
Mit finanzieller Unterstützung der Heinrich-Vogeler-Gesellschaft konnte die Barkenhoff-Stiftung Worpswede Heinrich Vogelers Gemälde Im Sägewerk aus Privatbesitz ankaufen.

 

29. Juni 2013
Jahreshauptversammlung (Barkenhoff) mit Führung von Beate C. Arnold, Wissenschaftliche Leiterin der Barkenhoff-Stiftung Worpswede, durch die Barkenhoff-Ausstellung Julie Wolfthorn
15. Juni 2013 – 15. Sept./
13. Okt. 2013
Ausstellungen Malerinnen im Aufbruch
(Worpsweder Museumsverbund)
Barkenhoff:
Julie Wolfthorn.
2013
Das Ausstellungsprojekt zur Erinnerung an den Ersten Weltkrieg Remember 1914 – 1918. Kunst. Krieg. Frieden, getragen durch die Universitäten Paderborn und Osnabrück und unter der Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission e.V. ist im Herbst 2013 gestartet. Inspiriert wurde das Projekt von dem Künstler Heinrich Vogeler, dessen Friedensbrief an Kaiser Wilhelm II. im Januar 1918 als kühnes Friedensvorhaben in die Geschichte einging – und dessen Verhalten auch heutige Generationen beeindruckt.

 

27. Oktober 2013
– 26. Januar 2014
Ausstellungen Worpswede zeitgenössisch
(Worpsweder Museumsverbund)
Barkenhoff:
Eigenbewegung – Katharina Sieverding und die Klasse Beuys.
17. Januar 2014
Vortrag von Prof. Dr. Walter Fähnders (Osnabrück) im Barkenhoff.
Vorstellung von Heinrich Vogelers schriftstellerischem Werk: Lyrik – Manifest – Reisebericht – Autobiografie

 

9. Februar 2014
– 27. April 2014
Frühjahrsausstellung Zeitspeicher – vier Häuser für die Kunst
(Worpsweder Museumsverbund)
Barkenhoff:
111 Jahre Kunst – Sammlung als Prozess
4. April 2014
Vortrag über Heinrich Vogelers Gemälde Hamburger Aufstand: Der Sowjetmaler, der aus dem Westen kommt …
Referent: Walter Lindner (Leiter des Willi-Dickhut-Museums, Gelsenkirchen), im Barkenhoff Worpswede.

 

Frühjahr 2014
Bernd Stenzig: Das Märchen vom lieben Gott – Heinrich Vogelers Friedensappell an den Kaiser im Januar 1918 erschienen. Herausgegeber: Freunde Worpswedes e.V

 

11. Mai – 14. September 2014
125 Jahre Künstlerkolonie Worpswede
Mythos und Moderne – 125 Jahre Künstlerkolonie Worpswede. Die Große Sommerausstellung
(Worpsweder Museumsverbund)
Barkenhoff:
1897: Verkannte Moderne – eine Gegenüberstellung
Haus im Schluh:
1889: Flucht in die Kunst – Aufbruch in die Moderne
Große Kunstschau:
1918: Zeitenwende – Kunst und Weltanschauung
Worpsweder Kunsthalle:
1945: Stunde Null – Neubeginn und Wege in die Moderne
17. Mai 2014
Worpswede beginnt in Düsseldorf. Die Worpsweder Maler und die Düsseldorfer Kunstakademie
Vortrag in Zusammenarbeit mit dem Verein Freunde des Overbeck-Museums e.V. und der Barkenhoff-Stiftung Worpswede, Referentin: Dr. Katja Pourshirazi (Leiterin des Overbeck-Museums Bremen-Vegesack), im Barkenhoff.

 

14. Juni 2014
Führung durch die Barkenhoff-Ausstellung Verkannte Moderne – eine Gegenüberstellung mit der Kuratorin Katharina Groth, anschließend Jahreshauptversammlung (im Hotel Buchenhof, Worpswede).
Die neue Internetpräsenz der HVG (www.heinrich-vogeler.net) geht mit dem heutigen Tage an den Start.

 

28. Juni 2014
Rosenfest im Garten des Barkenhoff – eine gemeinsame Veranstaltung der Heinrich-Vogeler-Gesellschaft und der Barkenhoff-Stiftung Worpswede

 

19. September 2014
Zeitenwende 1914 – Künstler, Dichter und Denker im Ersten Weltkrieg
Vortrag von Dr. Steffen Bruendel (Frankfurt am Main) in der Bötjerschen Scheune Worpswede.

 

28. September 2014
Herbstausstellungen der Worpsweder Museen 125 Jahre Gegenwart

 

15. November 2014
Worpsweder Künstler und der Nationalsozialismus
ganztägige Vortragsveranstaltung der HVG und der Gemeinde Worpswede in der Ratsdiele des Rathauses Worpswede, Referenten: Prof. Dr. Hans-Ulrich Thamer (Münster), Dr. Frank Laukötter (Bremen), Björn Herrmann (Schwanewede).

 

27. November 2014
Bei den abschließenden Arbeiten zur Sanierung des von Heinrich Vogeler gestalteten Künstlergartens am Barkenhoff sind die Handwerker auf einen sensationellen Fund gestoßen: Sie entdeckten die historischen Fundamente der von Heinrich Vogeler 1898 angelegten Freitreppe und der sich anschließenden Terrassenmauer.
Der Fund zeigt, dass die über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannte Fassadenansicht des Barkenhoff zu Vogelers Zeiten deutlich anders aussah, als man bei der ersten Rekonstruktion Ende der 1970er Jahre vermutet hatte: Ursprünglich ragte die Terrasse um rund 1,5 Meter tiefer in den Garten hinein, die Freitreppe mit ihrem charakteristischen, in zwei von Schmuckurnen gekrönten Pfeilern auslaufenden Schwung hatte eine andere Form. Bis Mitte 2015 wird der berühmte Blick auf die Barkenhoff-Fassade, ein Wahrzeichen Worpswedes, wieder in seiner originalen, von Vogeler entworfenen Form rekonstruiert. (Aus einer Pressemitteilung der Barkenhoff-Stiftung Worpswede)

 

Januar 2015
Klaus Modicks Roman Konzert ohne Dichter erscheint – erzählt wird die Entstehungs-Geschichte des Vogeler-Bildes Das Konzert (Sommerabend).

 

25. Januar 2015
INPUT/OUTPUT Schnittpunkt Worpswede
Im Barkenhoff: Arbeiten der 1960er/1970er Jahre werden mit gegenwärtigen künstlerischen Positionen in einen Dialog gesetzt: Nina Canell, Terry Fox, Dani Gal. Dan & Lia Perjovschi, Christoph Korn, Simone Schardt & Wolf Schmelter.

 

8. Februar – 14. Juni 2015
Frühjahrsausstellungen der Worpsweder Museen, im Barkenhoff:
Treffpunkt Worpswede – Fünf Künstler im Barkenhoff: Annette Haas, Franz Immoos, Heinz Jahn, Ria Patricia Röder, Peter Jörg Splettstößer

 

12. – 14. Juni 2015
8. Heinrich-Vogeler-Symposium Heinrich Vogeler – seine Berliner Zeit (1924 – 1931) in der Akademie der Künste, Berlin.
Oskar Ansull: 1924 – 1931 – Aspekte zum kulturellen Klima Berlins anhand literarischer Texte & Dokumente. Dr. Karl-Robert Schütze: Der Künstler Heinrich Vogeler: Berliner Ausstellungen und seine Arbeit für „Die Kugel“, der Arbeitsgemeinschaft schaffender Künstler. Dr. Steffen Bruendel: Kunst und Politik im Jahrzehnt der Extreme: Heinrich Vogeler in der Weimarer Republik. Dr. Frank Laukötter: Antifaschismus in den Werken von George Grosz, John Heartfield und Heinrich Vogeler. Theo Neteler: Buchgestaltung und Buchillustration bleiben ein wichtiges Arbeitsfeld Heinrich Vogelers (1924 – 1931). Henning Holsten: Wohngemeinschaft Hufeisensiedlung Berlin-Britz.
Besuch der Hufeisensiedlung Berlin-Britz, Gespräch mit heutigen Bewohnern: Prof. Stanislaw Karol Kubicki.

 

28. Juni – 1. November 2015
Sommerausstellungen (Worpsweder Museumsverbund) KunstWege – LebensZeichen. Kollwitz, Reylaender, Mammen, im Barkenhoff: Jeanne Mammen

 

28. August 2015
Das Engagement von Dr. Drees (Worpswede), Frau Olga Stein
(Karaganda), der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit
(GIZ – Frau Dr. Westphal) und der deutschen Botschaft in Astana (Kasachstan)
hat zum Erfolg geführt: Am 28. August wird mit einer Feier vor dem Holzkreuz
ein Gedenkstein für Heinrich Vogeler in Kasachstan auf dem Friedhof des
ehemaligen Kolchos General Budjonny enthüllt.
Mail v. 28. August 2015 von Frau Olga Stein aus Karaganda nach Worpswede:
»Viele Menschen waren dabei: unsere Landsleute, Kuenstler, Vertreter der
Botschaft, die Leitung des Dorfes und die Vertreter der Stadt und des Gebiets,
die Vertreter der Kirche. Viele haben offen und von ganzem Herzen
gesprochen …«

 

5. September 2015
Jahreshauptversammlung im Worpsweder Bahnhof und Festveranstaltung zum 40-jährigen Bestehen der HVG im Worpsweder Bahnhof.
Einladung an die Mitglieder und Gäste über ihre persönliche Beziehung zu Heinrich Vogeler zu berichten (aus der Einladung: …so soll ein buntes Kaleidoskop entstehen, in dem einerseits Heinrich Vogeler präsent ist, andererseits die vielfältige Sicht unserer Mitglieder und Freunde deutlich wird).

 

Dezember 2015
Der Berliner Sammler Prof. Dr. Wolfgang Böhm übergibt dem Heinrich-
Vogeler-Museum/Barkenhoff vier wichtige Gemälde Heinrich Vogelers als
Dauerleihgaben: »Am Heiderand« (um 1900), »Mühle im Teufelsmoor
« (um 1901), Aktportrait Martha Vogeler (1910) und »Mädchenkopf Agnes
Wulff« (1899).

 

21. Mai 2016
Der frühere Bremer Bürgermeister Hans Koschnick ist im Alter von 87 Jahren
verstorben. Hans Koschnick hielt am 5. Mai 2001 die Festrede zum 25-jährigen
Bestehen der Heinrich-Vogeler-Gesellschaft im Worpsweder Rathaus.

 

28. Mai 2016
Jahreshauptversammlung (Hotel Buchenhof, Worpswede)
Wahlen: Vorsitzender: Burckhard Rehage (Worpswede); Rechnungsführer:
Thomas Halfbrodt (Wetschen); Schriftführer: Gerd Oppermann (Neustadt a.
Rbge.); Kassenprüfer: Günter Meyerdierks (Worpswede); Ian Bild (Worpswede)
bleibt als zweiter Kassenprüfer noch ein Jahr im Amt.
Neue Satzung verabschiedet: Das zuständige Finanzamt Osterholz-
Scharmbeck hat die HVG dazu aufgefordert, um die Satzung den aktuellen
gesetzlichen Vorgaben anzupassen und die Gemeinnützigkeit zu sichern.
Vor der Jahreshauptversammlung: Führung mit Beate C. Arnold,
Wissenschaftliche Leiterin der Barkenhoff-Stiftung/Heinrich-Vogeler-Museum,
durch die Barkenhoff-Ausstellung »Thomas Hartmann. Malerei und Grafik aus
der Sammlung Seinsoth«.

 

28. Juni – 1. November 2015
Sommerausstellungen (Worpsweder Museumsverbund) KunstWege – LebensZeichen. Kollwitz, Reylaender, Mammen, im Barkenhoff: Jeanne Mammen

 

19. Juni – 23. Oktober 2016
Die Große Sommerausstellung der Worpsweder Museen (Museumsverbund):
»Die wilden Zwanziger – Worpswede expressiv«, im Barkenhoff »Auf der
Suche nach dem neuen Menschen«

 

25. Juni 2016
Das geplante Rosenfest der HVG wird auf Grund der schlechten Wetterprognose
kurzfristig abgesagt. Es soll nun am 1. Juli 2017 stattfinden.

 

16. Juli 2016
Im Rahmen der Großen Sommerausstellung »Die wilden Zwanziger –
Worpswede expressiv« lädt die HVG zu drei Vortragsveranstaltungen in den
Barkenhoff ein.
Oskar Ansull (Schriftsteller), Berlin: »Auf dem Sprung. Heinrich Vogelers Berliner
Zeit 1924 – 1931« (Aspekte zum kulturellen Klima Berlins anhand literarischer
Texte und Dokumente).

 

24. September 2016
Prof. Dr. Walter Fähnders (Universität Osnabrück): »Die Barkenhoff-Kommune«

 

14. Oktober 2016
Dr. Steffen Bruendel (Goethe-Universität Frankfurt a. M.): »Jahre ohne Sommer.
Europäische Künstler in Kälte und Krieg.«

 

30. September – 3.Oktober 2016
Exkursion »Auf den Spuren von Heinrich Vogeler im Maintal« (Kloster Bronnbach), Einführungs-Referat von Siegfried Bresler (Bielefeld) /
Besuch des Mainfränkischen Museums Würzburg – besonders Tilman
Riemenschneider – und des Rokoko-Gartens Veitshöchheim / Stadtführung in
Wertheim mit Besuch der Otto-Modersohn-Sammlung / Stadtführung in
Miltenberg.